
Ein mit Team und 18 Fans sehr gut gefüllter Bus setzte sich mittags in Markkleeberg in Bewegung und in Waldgirmes die Tradition fort, dass hier Markkleeberg-Stimmung aufkommt. Der Hallensprecher mahnte sogar, leiser zu sein, was durchaus als Wertschätzung für unsere Fanleistung gelten darf!


Nächtliche Kurznachlese von Förderkreisler David Freiberg: „Gegen 2:20 Uhr waren wir wieder in Markkleeberg angekommen. Das Team bedankte sich heute bei den Fans, indem sie sich um die Verpflegung kümmerten und jeder von ihnen etwas mitbrachte. Von Nudelsalat, Brot, Aufstrich und Kuchen war alles dabei. Das gab es dann als Buffet auf der Rückreise. Ansonsten kann man sagen, dass wir uns in Waldgirmes wieder gut verkauft haben. Es war ein ansehnliches Spiel und ich denke. in der Halle haben wir gut Stimmung gemacht.“ Recht hat er damit, zumindest nach meiner Wahrnehmung am Stream.

Der TV Dingolfing steigt nun gemeinsam mit Hörde und Berlin ab. Über die beiden Aufsteiger Emlichheim und Lohhof hatte ich schon berichtet. Zusammen mit den 11 Teams von Platz 2 bis 12 ergeben sie das Teilnehmerfeld der Saison 2026/27 der Sparda 2. Liga Pro. Freuen wir uns schon mal drauf, auch wenn es noch eine ganze Weile hin ist …
Nun, wo die Saison Geschichte ist, liefere ich gern ein wenig, zumindest aus meiner Sicht interessante, Statistik. Zu unseren 14 Heimspielen kamen im Schnitt 258 Zuschauer in die Neuseenlandhalle Markkleeberg, damit liegen wir in der Zuschauertabelle der Liga auf Platz 8, lassen auf unserem Liganiveau Großstadtvereine wie die in Köln, Düsseldorf und Dresden, hinter uns. Insgesamt haben 3.606 Fans die 14 Heimspiele besucht, alle unsere 28 Spiele haben insgesamt 7.102 Menschen in den Hallen erlebt. Unser so nur in wenigen Hallen der Liga überhaupt vorhandene VIP-Bereich war bei jedem Heimspiel gut gefüllt und wurde von den Unterstützern rege zum Austausch genutzt, während sich die Kinder oder Enkel derweil in der nur in Markkleeberg vorhandenen Familien-/Spielecke tummeln konnten.
Auch die bundesweiten Streamings unserer Spiele bei DYN (YouTube) wurden gut angenommen, bei unseren 28 Spielen saßen im Schnitt 1.433 Zuschauer/Spiel an TV oder Computer, bei den14 Heimspielen waren es im Schnitt 1.337. Alles in allem erlebten also bei den Heimspielen 1.595 Menschen in der Halle und an den Bildschirmen unse-re Neuseenland-Volleys Markkleeberg und sahen die Werbung der Sponsoren, was eine recht gute Wahrnehmbarkeit und damit für die Sponsoren durchaus ein gutes Stück weit werthaltig ist, wie ich meine. Dass zudem bei den Auswärtsspielen unserer Mädels im Schnitt 250 Zuschauer in der Halle und 1.529 Menschen am Stream waren, also im Schnitt 1.779 Menschen je Auswärtsspiel Markkleeberger Volleyball(erinnen) erlebten, zeugt auch davon, dass Team und Verein und nicht zuletzt unsere Stadt und Region bundesweit durch uns bekannt gemacht werden. Und alle in der Liga wissen, dass man in ihr nur bestehen kann, wenn man daheim breite Unterstützung erfährt, was auch ein wichtiges Signal ist.
Am Ende soll heute die Nachricht stehen, dass die 1. Damenmannschaft der LE Volleys mitsamt ihrem Spielrecht für die 3. Liga Ost zu den Neuseenland-Volleys Markkleeberg wechselt. Einzelheiten enthält eine Pressemitteilung. Thomas Esser ergänzte für den VCN-Vorstand: „… Für uns ergibt sich daraus die Chance, unser sportliches Angebot insgesamt zu erweitern – insbesondere durch die Möglichkeit, künftig auch Spielbetrieb in der 3. Liga abzubilden. Wichtig ist uns dabei: An der grundsätzlichen Ausrichtung und Unterstützung unserer bestehenden Teams, im Damen- wie im Herrenbereich, ändert sich nichts. Wir sehen das als Ergänzung und Entwicklung für den gesamten Verein. In diesem Sinne wünsche ich allen ein sonniges Mai-Wochenende.“
Mit dieser für die Entwicklung des Volleyballsports in unserer Stadt und Region sicher bedeutungsvollen Information und dem Hinweis, dass man in der Hermann-Landmann-Straße 8 neuerdings Fenster mit Werbung der Neuseenland-Volleys Markkleeberg sehen kann, hinter denen sich die neue Geschäftsstelle des Vereins befindet, beende ich nun meine Berichterstattung für heute und für diese Saison.

Rainer Leipnitz, Fotos: bw