Bornaer Stadtjournal

Neuer Ort des Erinnerns - Kolumbarium in Borna feierlich eröffnet

Mit einer feierlichen Veranstaltung wurde am 15. Mai das neue Kolumbarium „Minnarium“ in der Sachsenallee in Borna offiziell eröffnet. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, die neue Anlage zu besichtigen und sich über das Konzept dieses besonderen Erinnerungsortes zu informieren.
In ihrer Begrüßung blickte Inhaberin Karin George auf den langen Weg von der ersten Idee bis zur Fertigstellung zurück. Gemeinsam mit dem Humanistischen Verband Deutschlands, der als Träger fungiert, entstand ein Ort, der eine alternative Form des Abschieds und Gedenkens ermöglichen soll. Auch Thomas Oppermann, Geschäftsführer des Humanistischen Verbandes, würdigte die Bedeutung des Projekts für die regionale Bestattungskultur.
Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnungsfeier unter anderem vom Frauenchor Kitzscher. Bei angenehmer Atmosphäre kamen die Besucher miteinander ins Gespräch und nutzten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und die Räumlichkeiten kennenzulernen.
Das Kolumbarium befindet sich in der Villa Minne in der Sachsenallee 13 und bietet Urnenbeisetzungen in einem geschützten, würdevollen Umfeld an. Ziel ist es, einen Ort der Erinnerung zu schaffen, der Raum für persönliche Trauer, Begegnung und stilles Gedenken bietet.
Mit dem „Minnarium“ erhält Borna eine weitere Bestattungsform, die den Wunsch vieler Menschen nach individuellen Wegen des Abschieds aufgreift. Die feierliche Eröffnung markiert damit zugleich den Beginn eines neuen Kapitels in der Bestattungskultur der Region.

red

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