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Freitagmittag, am 9. Oktober, ging es mit drei Fahrzeugen vom Rathaus Richtung Bayern: im Gepäck Trainingsutensilien, Luftbetten und eine Partybox. Die wurde an der Grundschule im Neusässer Ortsteil Steppach dann auch als Erstes aus dem Bus ausgepackt. Noch bevor die jungen Männer in der Schulsporthalle ihr Quartier aufschlugen, stand allerdings die erste Trainingseinheit beim TSV Steppach an. Ein herzliches Willkommen der Gastgeberin Monika Uhl vom Partnerschaftsverein Neusäß gab es am Abend im Restaurant „Ruyi“ in Neusäß.
Offenbar wirkt Jaeys Pekingsuppe Wunder. Samstagfrüh legten die Jungs noch vor dem Frühstück und ohne Ansage die zweite Trainingseinheit ein. Da staunten die TSV-Chefs nicht schlecht. Aber auch die Damen von der mitgereisten Verpflegungstruppe. Konfitüre mit Camembert war der Renner bei den Fußballern.
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Nach dem Mittagessen im traditionellen „Zeughaus“ stand der inoffizielle Höhepunkt des Wochenendes auf dem Programm: das Bundesligaspiel FC Augsburg gegen FC Bayern München. Mit dem VIP-Sicherheitsservice fuhren die Markkleeberger zum Stadion. Die Neusässer rollten der Delegation sozusagen den roten Teppich aus – inklusive Sonnenschein und Shoppingtour für die Damen. Nach 98 Minuten, dem schnellsten Bundesliga-Tor und einem verdienten Unentschieden wurde auf dem Weinfest der Feuerwehr Westheim mit Richard Greiner, Monika und Gerhard Uhl sowie Marion Bichler vom Partnerschaftsverein auf den gelungenen Tag angestoßen.
Sonntagvormittag mussten sich die Markkleeberger Jungs dann vor Publikum auf dem Rasen des TSV Steppach beim Freundschaftsspiel beweisen: Youngsters gegen Oldies. Mit Erfolg. Am Ende stand es 1:5, Sieg für die Gäste, Auftrag erfüllt. Letzter Programmpunkt vor der Abreise – „Weißwurschtessen“ bei Jaey und die Möglichkeit, Stimmen aller Beteiligten einzufangen.
„Das war ein rundum schönes Wochenende. Wir wurden so herzlich willkommen geheißen“, schwärmte Fußballer Jan-Niklas Schmidt. Nicht ganz so zufrieden war er mit den Leistungen beim Sonntagsspiel: „Wir haben leider nicht alles abgerufen, aber Spaß hat es gemacht.“ Trainer Tom Kulbe hatte derweil „keine Wünsche offen“. Ebenso Vater Heiko Kulbe: „Super Wochenende, super Organisation, großes Dankeschön an die Neusässer.“ Mario Braun drohte mit Augenzwinkern „Wir kommen wieder.“
Davor gibt es aber einen Gegenbesuch der Neusässer Fußballer in Markkleeberg. Nächstes Jahr Ende Juli in der Möncherei, so ist es verabredet. Denn noch steht es 2:1 für Neusäß. Bürgermeister Richard Greiner freute sich: „Das ist gelebte Städtepartnerschaft.“
Ulrike Witt