Markkleeberger Stadtjournal

Hat die Tieferlegung der B2 im agra-Park noch eine Chance?

Deutschland hat Probleme mit seinen Straßenbrücken. Der letzte Aufreger war die desolate Rheinbrücke in Bonn. Die Medien berichteten. Der Aufreger „B2-Hochstraße im agra-Park“ ist jedoch schon viel älter. Nur Baufachleute berichten deutschlandweit noch mit Vehemenz darüber. Sie sind die echten Gutachter in der Frage einer machbaren Tieferlegung der B2.

Im Juni 2026 hat sich der Infrastrukturausschuss des Sächsischen Landtages mit dem Thema beschäftigt. Vertreter des Pro agra-Park e.V. waren zum Zuhören eingeladen und haben teilgenommen. Wir konnten dort unterschiedlich engagierte Landtagsmitglieder erleben und sind am Ende nicht ohne Zuversicht zurückgekehrt.

Am 20. August um 18.00 Uhr wollen wir im Lindensaal des Markkleeberger Rathauses die Leipziger und Markkleeberger Bürger sowie die Vereinsmitglieder aktuell informieren. Sie alle sind herzlich eingeladen!
Neben den Vorstandsmitgliedern des Vereins werden u. a. Prof. Engelbert Lütke Daldrup, ein Vertreter der Kulturstiftung Leipzig sowie mit dieser zusammenarbeitende Architekten sachkundig argumentieren. Weitere Baufachleute sind angefragt.

Finden wir gemeinsam eine Lösung für den Ersatz der langzeit-maroden Brücke, die technisch machbar ist, die Kosten nicht ausufern lässt, die Planungszeit gering hält und dem agra-Park eine denkmalgerechte Zukunft ermöglicht! Die Tieferlegung ist nach wie vor unsere Forderung! Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Teilnahme.

Vorstand des Pro agra-Park e.V., Foto: bw

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