Wenn sich Werkstatttüren öffnen, Labore zu Experimentierfeldern werden und Schülerinnen und Schüler selbstbewusst ihre Projekte vorstellen, dann ist wieder Zeit für die Tage der offenen Tür an unseren Beruflichen Schulzentren. Die Veranstaltungen in Wurzen, Böhlen und Grimma zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig die Wege zum Wunschberuf – oder zum Abitur – sein können.

Parallel dazu bot die „Rote Schule“ in der Straße des Friedens Einblicke in soziale, hauswirtschaftliche und kaufmännische Bildungsgänge – von der Ausbildung zum Sozialassistenten bis zum Erzieher. Praktisch mit Versuchsreihen, die zu testen waren und moderner Technik, insbesondere im Bereich Metalltechnik, überzeugte das Labor- und Werkstattgebäude.
Die Verbindung von Information und Schulleben bildete ein besonderes Merkmal des Grimmaer Tages. Während sich die oberen Gymnasialklassen mit der Berufsorientierung befassten, absolvierten die 11. Klassen einen sportlichen Fitness-4-Kampf. Auch das Volleyballturnier zwischen Lehrer- und Schülerschaft lockte zahlreiche Besucher und zeigte den Gemeinschaftssinn der Schule. Ein gut besuchter Elternabend informierte zusätzlich über Aufnahmebedingungen und Perspektiven.
Das Profil des BSZ Grimma: technisch fundiert, wirtschaftlich orientiert und sozial engagiert – mit engem Kontakt zu regio-
nalen Partnern und viel Raum für Teamgeist.

In Fachkabinetten und Laboren beantworteten Lehrkräfte und Lernende Fragen, es wurde gerätselt, getestet und gebastelt. Vorträge stellten die Profile des Beruflichen Gymnasiums in Biotechnologie und Wirtschaftswissenschaften vor, das gezielt auf Studium oder Karriere vorbereitet. Auch die Berufsfachschulen für Krankenpflegehilfe und Sozialwesen präsentierten ihre praxisnahe, sozial orientierte und schulgeldfreie Ausbildung.
Moderne Werkstätten zeigten Perspektiven in gewerblichen und kaufmännischen Berufen wie Metallbau, Fahrzeuglackierung, Automobil- oder Büromanagement. Tombola und Schulrestaurant sorgten für reges Interesse.
Wie vielfältig das Angebot an einem Beruflichen Schulzentrum ist und wie aktiv die Schulgemeinschaft ihr Miteinander gestaltet, wurde den zahlreichen Besuchern beim Rundgang durch das Haus deutlich.
Das BSZ Leipziger Land steht für Vielfalt, individuelle Beratung und beste Chancen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Im Pflegebereich durften Gäste selbst aktiv werden – Blutdruck messen, Reanimation üben und typische Handgriffe des Berufs-
alltags kennenlernen oder mit Fachkräften stationärer und ambulanter Pflegeeinrichtungen ins Gespräch kommen.
Ein Highlight war der „Pfad der Sinne“, vorbereitet von den Auszubildenden Sozialassistenten. Mit Fühl- und Riechstationen luden sie dazu ein, Wahrnehmung bewusst zu erleben, ein kreativer Einblick in die Ausbildung. Auch die „grünen Berufe“ überzeugten: Gärtner, Floristen und Landwirte zeigten mit viel Liebe zum Detail, wie kreativ und naturverbunden ihre Arbeit ist – vom Pflanzenquiz bis zu floristischen Werkstücken.
Musikalische Beiträge in der Aula, Kaffee und Kuchen schufen eine herzliche Atmosphäre. Der Tag machte deutlich: Das BSZ Wurzen steht für Engagement, Praxisnähe und persönliche Begleitung auf unterschiedlichen Bildungswegen, vom Berufsvorbereitungsjahr bis zur Fachoberschule.
Ob agrarisch, sozial, wirtschaftlich oder technisch ausgerichtet – die drei Beruflichen Schulzentren zeigen eindrucksvoll, wie differenziert und durchlässig das berufliche Schulwesen im Landkreis aufgestellt ist. Die Tage der offenen Tür machten Bildungswege transparent und die Atmosphäre der Schulen erlebbar.
Wer noch auf der Suche nach dem passenden Weg ist, fand hier vor allem eines: konkrete Antworten – und oft schon ein gutes Gefühl für den nächsten Schritt.
Weitere Informationen sowie Imagefilme der einzelnen Schulen: www.landkreisleipzig.de/themenwelt/bildung-kultur-sport/schulen-und-lernorte/landkreiseigene-schulen
Landratsamt Landkreis Leipzig